Brettspiele-Klassiker Scottland Yard

8 Juli 2008

Ich komme gerade von einem kleinen Brettspiele-Spieleabend nach Hause wo wir den absoluten Klassiker der Strategie- und Brettspiele gespielt haben, meiner Meinung nach. Ich war echt begeistert von der Runde Scotland Yard die wir gespielt haben. Begeistert hat mich vor allem das die Regeln des Spiels total einfach sind, aber dennoch ein totales Strategiespiel ist. In dieser Hinsicht kann man es auf eine Stufe mit Puerto Rico oder Agricola stellen. Und wenn man eine gewagte These aufstellen möchte könnte man sogar behaupten, dass es genau so komplex ist. Komplex im Sinne der unterschiedlichen Strategien die man fahren kann. Wer die Regeln übrigens nicht mehr im Kopf hat kann sie auf dem Brettspiel-Blog nachlesen.

Ich ziehe generell strategische Brettspiele den „Glücksspielen“ vor, da man den Spielverlauf der Brettspiele viel besser steuern kann, und das Gewinnen nicht vom Zufall abhängt.

Spieletipps und Beobachtungen

Wir haben eben genau 3 Durchgänge gespielt, so dass jeder einmal Mister X spielen konnte. interessanter Weise, hat nicht der gewonnen, der am besten weglaufen konnte, sondern derjenige der am dreistesten war. Ich habe gemerkt, dass es fatal ist, wenn man eine Strategie fährt die Vorhersehbar ist. Nur wenn man so handelt, wie die anderen es nicht erwarten würden, hat man eine gute Chance.

Ein weiterer Spieletipp:

Als Mister X und als Kommissar sollte man sich nicht die Tickets für eine bessere Gelegenheit aufheben. Ich habe als Mister X zum Anfang meine 2x setzen Chips verbraten, und meine Black-Tickets, aber es gab dadurch keine Nachteile.

Einige weitere Spieletipps gibt es noch bei Wikipedia

Alles im allen war es mal eine gelungene Abwechslung, und ich war froh nach 10 Jahren das erste Mal wieder den Brettspiele-Klassiker Scotland Yard spielen zu können.


Brettspiele: Risiko, die Unterschiede der verschiedenen Versionen (Teil 1)

21 Mai 2008

Brettspiele - Risiko - Die Spielfiguren der Delux-Version
Ich bin einer, der ältere Geschwister hat, darum habe ich auch früh angefangen mich für Brettspiele zu interessieren. Eines der Brettspiele welches wir zuhause oft gespielt haben war Risiko. Dabei hatten wir noch nicht die Version, die es jetzt gibt mit diesen Figürchen, sondern das ganz alte Klassische Risiko-Brettspiel mit den Steinen als Dreieck (einer Armee), Viereck (fünfer Armee) und ich glaube ein Sechseck (zehner Armee); alles ganz schlicht und einfach.

Ich werde jetzt nicht die Regeln zu Risiko erklären, ich denke die müsste jeder kennen. Im Folgenden werde ich einige Punkte der verschiedenen Varianten der Brettspiele diskutieren. Damit es übersichtlich bleibt, gliedere ich den Post in mehrere Teile auf.

Risiko ist eines der Brettspiele, wenn man mit Freunden zusammenkommt, oder es mit Leuten spielt, mit denen man es noch nie gespielt hat, muss die Frage geklärt werden: Mit welchen Regeln habt ihr immer gespielt, oder welches waren eure Regeln. In der Zeit vom Zeitpunkt wo Risiko auf den Markt kam bis heute, haben sich die Regeln oft geändert.

Truppenbewegung

Bei diesem Punkt gab es bei unserem Letzten Spiel besonders viel Diskussion. Ich habe mit Freunden das erste Mal die Risiko Delux gespielt. Als wir bei der Klärung der Truppenbewegungen ankamen haben wir gemerkt, dass jeder andere Regeln dazu kannte.
• Ich kannte die wohl am einfachsten gestaltete Regel: Am ende des Zuges darf man seine Armeen dahin bewegen wohin man will, Hauptsache die Länder sind miteinander verbunden.
• Ein Freund kannte die Regeln noch aus der Classic-Variante: Es dürfen nur die Armeen umgestellt werden, die während des Zuges nicht am Spiel beteiligt waren. Die Umstellung ist nur von einem benachbarten Land in das andere erlaubt. Die Armeen können in beliebig vielen Ländern gleichzeitig umgestellt werden.
• Dann gab es da noch die Regeln der Delux-Version: Sobald die Befreiungsaktion beendet ist darf man mit seinen Truppen nur eine Bewegung durchführen. Dabei werden die Armeen von einem Land in ein anderes Land verschoben. Diese müssen durch die eigenen Armeen miteinander verbunden sein.

Fazit: Wir haben es erst mit der Classic-Variante versucht, danach die Delux-Variante. Am ende haben wir die Armeen so verschoben wie wir wollten, Hauptsache die Länder waren zusammenhängend. So wie ich es eigentlich immer gespielt habe. Die anderen beiden Regeln sind zwar taktisch ein wenig anspruchsvoller, aber es hat den Aktionsradius der Armeen stark eingeschränkt und dadurch kann das Spiel noch mehr in die Länge gezogen werden, da es noch länger dauert, bis die Armeen da sind wo man sie haben will.

die Risiko-Missionen

Brettspiele Risiko Delux Spielplan
In den Brettspiele-Anfangszeiten von Risiko gab es nur ein Ziel: Die Welt zu erobern. Es war die einzige Möglichkeit, da es noch keine Missionskarten gab, die kamen erst später hinzu. Ich muss sagen, diese ist auch meine Lieblingsvariante. Sie dauert zwar am längsten, aber macht am meisten Spass. Auch wenn es manchmal zu Konflikten zwischen den Mitspielern kommt, und dies manchmal, aber nicht oft in einer „Atombombe“ geendet hat.

In der Risiko-Delux-Version die zurzeit erhältlich ist, gibt es 4 verschiedene Missionskarten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden: Hauptmann, Major, Oberst und General. Jeder Spieler erhält eine Karte von jeden Grad. Als wir das Brettpiel mit diesen Karten gespielt haben, ging es am Ende trotzdem wieder um die Eroberung der Welt. Man kann zwar die Missionen der ersten beiden Schwierigkeitsstufen einigermaßen leicht erfüllen, aber um die Missionskarte General zu erledigen, muss man am Ende doch wieder die ganze Welt erobern. Das finde ich nicht so gelungen.

Das war der Brettspiele-Bericht über Risiko, demächst folgen weitere. Finden tut ihr sie alle unter den Tags Brettspiele und Risiko.