Ich komme gerade von einem kleinen Brettspiele-Spieleabend nach Hause wo wir den absoluten Klassiker der Strategie- und Brettspiele gespielt haben, meiner Meinung nach. Ich war echt begeistert von der Runde Scotland Yard die wir gespielt haben. Begeistert hat mich vor allem das die Regeln des Spiels total einfach sind, aber dennoch ein totales Strategiespiel ist. In dieser Hinsicht kann man es auf eine Stufe mit Puerto Rico oder Agricola stellen. Und wenn man eine gewagte These aufstellen möchte könnte man sogar behaupten, dass es genau so komplex ist. Komplex im Sinne der unterschiedlichen Strategien die man fahren kann. Wer die Regeln übrigens nicht mehr im Kopf hat kann sie auf dem Brettspiel-Blog nachlesen.
Ich ziehe generell strategische Brettspiele den „Glücksspielen“ vor, da man den Spielverlauf der Brettspiele viel besser steuern kann, und das Gewinnen nicht vom Zufall abhängt.
Spieletipps und Beobachtungen
Wir haben eben genau 3 Durchgänge gespielt, so dass jeder einmal Mister X spielen konnte. interessanter Weise, hat nicht der gewonnen, der am besten weglaufen konnte, sondern derjenige der am dreistesten war. Ich habe gemerkt, dass es fatal ist, wenn man eine Strategie fährt die Vorhersehbar ist. Nur wenn man so handelt, wie die anderen es nicht erwarten würden, hat man eine gute Chance.
Ein weiterer Spieletipp:
Als Mister X und als Kommissar sollte man sich nicht die Tickets für eine bessere Gelegenheit aufheben. Ich habe als Mister X zum Anfang meine 2x setzen Chips verbraten, und meine Black-Tickets, aber es gab dadurch keine Nachteile.
Einige weitere Spieletipps gibt es noch bei Wikipedia
Alles im allen war es mal eine gelungene Abwechslung, und ich war froh nach 10 Jahren das erste Mal wieder den Brettspiele-Klassiker Scotland Yard spielen zu können.
Verfasst von Johannes 
