Das Zeichenspiel, ideal für eine spaßige Runde

20 Juni 2008

Heute stell ich euch mal ein weiteres Spiel vor, welches ideal für eine große Runde geeignet ist. Es ist Lustig interessant und schnell: Das Zeichenspiel.

Ausgangspunkt ist natürlich eine Gruppe von mehreren Leuten. Ihr solltet euch in einen Kreis setzten, so dass jeder jeden sehen kann. Eine Person ist immer in der Mitte. Und schon kann es losgehen.
Das Spiel heißt Zeichenspiel, weil es das Ziel ist, das Zeichen zu fangen ☺! Dazu denkt sich jeder in der Runde ein Zeichen aus, welches er mit seinen Fingern, Händen oder Armen, Kopf, Fuß, etc machen möchte. Wichtig ist nur, dass sie erkennbar sein sollten. Einige Zeichen könnten sein:

  • Ein Vogel zeigen,
  • das Peace-zeichen machen (oder irgendein anderen Zeichen mit den Händen)
  • auf sein Knie mit der Hand klopfen
  • sich irgendwo kratzen
  • sich ans Ohr oder sonst wo hinfassten
  • oder irgendwas anderes, seit einfach kreativ, Hauptsache ein Zeichen, welches die anderen im Kreis als solches identifizieren können.

Nun zeigt reihe um jeder sein Zeichen, welches er sich ausgedacht hat. Wichtig versucht euch so viele Zeichen wie möglich zu merken (plus wer dieses Zeichen hat). Wenn ihr meint einige zu wissen, fängt das Spiel an.

Das Spielprinzip funktioniert so:
Ein Spieler fängt an. Er „hat das Zeichen“ und sucht via Blicke Kontakt zu einem anderen Spieler in der Runde. Nun versucht er diesem „das Zeichen“ zu geben in dem er das Zeichen des anderen Spielers macht. Der andere Spieler macht nun sein Zeichen, und nimmt das Zeichen an. Dann nimmt dieser wieder Kontakt zu einem anderen Spieler auf und macht das Zeichen dieses Spielers, der es mit seinem Zeichen bestätigt. Klinkt kompliziert ist es aber nicht. Ei Beispiel kommt gleich. Wichtig ist, dass es ja einen Spieler in der Mitte gibt. Dessen Ziel ist es herauszufinden beim wem gerade das Zeichen ist, also wer hat das Zeichen angenommen und es noch nicht weitergegeben, wenn er die Person genannt hat oder darauf gezeigt hat bevor dieser es weitergeben konnte, hat der Spieler in der Mitte gewonnen und darf sich setzten, der ertappte Spieler darf in die Mitte.

Ein Beispiel:
Mark ist hat das Zeichen: sich an die Nase fassen
Steffi: das Peace-Zeichen
Dieter: mit der Hand zweimal aufs Knie klopfen.

Mark hat „das Zeichen“. Er will es an Steffi weitergeben, in dem er das Peace-Zeichen. Steffi sieht Mark, wie er ihr Zeichen macht, und bestätigt mit ihrem Zeichen (Peace), so dass Mark es sieht. Nun hat sie „das Zeichen“. Wenn der Spieler in der Mitte jetzt auf sie zeigen würde, hätte er gewonnen. Das will Steffi nicht, also gibt sie „das Zeichen“ weiter an Dieter, in dem sie sein Zeichen macht und mit der Hand zweimal aufs Knie klopft. Dieter sieht das und nimmt „das Zeichen“ an in dem er mit seinem Zeichen (mit der Hand zweimal aufs Knie klopfen)bestätigt. Dieter hat jetzt das Zeichen. USW. WICHTIG: Dies sollte alles so unauffällig wie möglich geschehen, so dass der Spieler in der Mitte keine Ahnung hat wer gerade ein Zeichen macht.

Es macht riesig Spaß und man eine große Gruppe damit unterhalten. Wenn ihr Fragen habt lasst es mich wissen.


Partyspiele: Das Mörderspiel oder Die Werwölfe von Düsterwald

17 Juni 2008

Wie funktioniert diese Partyspiele-Version vom Mörderspiel?

Heute möchte ich euch mal wieder ein Spiel vorstellen, welches sich wunderbar für eine Party eignet, oder wenn man mit sooo vielen Leuten zusammenkommt, und trotzdem noch was Nettes machen möchte.

Ein Klassiker dabei sind die „Werwölfe von Düsterwald“. Aufgebaut ist es nach dem Mörderspielprinzip. Man sitzt mit einer Gruppe im Kreis und versucht herauszufinden, wer die Mörder, bzw. die Werwölfe sind. Platziert wurde das Spielgeschehen in ein Dorf im Düsterwald, wo Werwölfe das Dorf in der Nacht unsicher machen. Jede Nacht stirbt ein Opfer. Die Dorfbewohner müssen am nächsten Tag entscheiden, wer der Schuldige ist unter den Dorfbewohnern und dieser wird dann am ende des Tages getötet, und die Nacht beginnt wieder. Das interessante an diesem Spiel ist aber, dass es neben den Charakteren „Werwölfe“ und Dorfbewohner auch noch andere gibt die dem Spiel ein wenig Pfiff verleihen.

Partyspiele: Werwölfe, die Charaktäre des Mörderspiel:

  • Seherin: Die alte Seherin erwacht in der Nacht alleine und zeigt auf einen Spieler. Der Spielleiter zeigt der Seherin nun die entsprechende Charakter-Karte der Person. Die Seherin weiß dadurch mehr als die übrigen Dorfbewohner
  • Hexe: Die Hexe erwacht immer direkt nachdem die Werwölfe ihr Opfer ausgesucht haben. Sie hat im Verlauf des gesamten Spiels einen Gift- und einen Heiltrank. Der Spielleiter zeigt auf die Person, die von der Werwölfen bestimmt wurde und die Hexe kann diese mit ihrem Heiltrank heilen, so dass es am nächsten Morgen keinen Toten gibt. Sie kann aber auch den Gifttrank auf einen anderen Spieler anwenden; dann gibt es mehrere Tote.
  • Jäger: Scheidet der Jäger aus dem Spiel aus, feuert er in seinem letzten Atemzug noch einen Schuss ab; d.h. er reißt einen Spieler seiner Wahl mit in den Tod.
  • Amor: Amor erwacht nur einmal in der allerersten Nacht, um zwei Spieler seiner Wahl miteinander zu verkuppeln (eventuell auch sich selbst). Danach schläft er wieder ein. Anschließend berührt der Spielleiter die beiden Verliebten an der Schulter, sodass diese kurz erwachen können und wissen, wer der jeweilige Partner ist. Die Verliebten, natürlich auch gleichgeschlechtlich, haben im Laufe des Spiels die Aufgabe, den Partner zu beschützen, denn wenn einer der beiden stirbt, macht es ihm der Partner trauernd nach.
  • Dieb: Der Dieb ist der erste, der im Spiel erwacht. Wird mit Dieb gespielt, werden zwei Karten mehr ausgeteilt. Der Dieb darf diese ansehen und seine Karte gegen eine der beiden übrig gebliebenen Karten austauschen. Er hat ab jetzt also eine neue Rolle. Möchte er nicht tauschen, ist er für den Rest des Spiels einfacher Dorfbewohner.

Achtung: Bleiben am Ende zwei Werwölfe übrig, muss der Dieb seine Karte tauschen, da die Werwölfe sonst im Spiel keine realistische Chance hätten.

  • Mädchen: Das kleine Mädchen darf nachts in der „Werwolf-Phase“ heimlich blinzeln, um so die Werwölfe zu erkennen. Die Werwölfe selbst hingegen, achten natürlich darauf, das Mädchen dabei zu ertappen, es besteht also beim Blinzeln ein gewisses Risiko

Das Spiel fängt an richtig Spaß zu machen, wenn man mindestens 10 Spieler hat. 18 Mitspieler sind ideal für das Spiel. Wenn man mit Erweiterung spielt, können es sogar mehr sein.


Partyspiele: Mein rechter rechter Platz ist frei (mal anders)

20 Mai 2008

Diese Partyspiele-Version habe ich vor kurzem auf einem Geburtstag gespielt und nein, es war kein Kindergeburtstag, aber wir haben uns alle super amüsiert. Da diese Partyspiele-Variante wohl nicht so bekannt sein wird, stelle ich sie hier heute mal vor.

Spiele-Anleitung

Im „Mittelpunkt“ (aber innerhalb des Kreises) des Partyspieles steht ein Sofa, auf dem 4 Leute Platz haben können. Wenn ein Sofa nicht zu Verfügung steht, nun dann machen es auch 4 Stühle oder was auch immer, man ist ja kreativ. Es wird nun ein Stuhlkreis oder Sitzkreis incl. Des Sofas gebildet. Die Mitspieler werden nun in 2 Gruppen aufgeteilt und setzen abwechselnd im Kreis plus einem leeren Platz/Stuhl. Soweit noch normal. Das Ziel des Partyspieles ist es, das ein Team es schafft, das Sofa komplett mit ihren Leuten zu besetzten. Dies kann man erreichen mit Hilfe des leeren Stuhls. Die Person, die rechts neben dem Stuhl sitzt kann sich eine Person herbei wünschen. Soweit so gut.

Der Clou an der Sache ist, dass jeder am Anfang des Spiels einen Zettel mit seinem Namen drauf haben sollte. Am besten schauen alle Zettel gleich aus, damit man nicht irgendwie aufgrund des Aussehens des Zettels auf den Name kommen könnte. Jeder hat also den Zettel mit seinen Namen. Wenn man nun sein Platz wechseln muss um sich auf den leeren Platz zu setzen tauscht man seinen Zettel mit der Person die einen herbeigerufen wird. Man ist nun die Person, dessen Name auf dem Zettel steht. Man steht nur auf und wechselt den Platz, wenn der Name auf dem Zettel aufgerufen wird.

BSP: In der ersten Runde ist neben Stefan der rechte Platz frei. Jeder hat noch den Zettel mit seinen Namen in der Hand. Er ruft nun Horst; Horst setzt sich neben ihn und sie tauschen die Zettel. WICHTIG nun heißt Stefan Horst und andersherum. Wenn nun jemand Stefan aufruft, steht nicht Stefan auf, sondern diejenige Person, die den Zettel hat, wo Stefan draufsteht. Jedes Mal wenn sich jemand auf den freien Platz setzt tauscht man die Zettel mit der Person die einen herbeigerufen hat.

Kling ein bisschen verwirrend, ist es aber auch! :-) Und das macht den Spaß dieser Art der Partyspiele aus. Es ist fast unmöglich während des Spiels zu behalten wer wer ist und ist immer wieder überrascht wer bei einem Namen aufsteht. Das Spiel wird übrigens lustiger je später der Abend. Am Ende herrscht ein heilloses Durcheinander

Spieleranzahl: mindestens 10 Leute, so dass man 5 pro Team hat

Spieldauer: zwischen 10 Minuten und 2 Stunden

Spieletipps

Wenn man bei diesem Partyspiele eine Person herbeiruft, sollte man darauf achten, dass der neue freie Platz rechts neben einer Person aus dem eigenen Team ist.

Nicht nur der Platz auf dem Sofa ist wichtig auch der, wenn man davor steht, rechts neben dem Sofa. So hat man mehr Einfluss auf das Geschehen auf dem Sofa.

Wenn ihr noch weitere Arten solcher Partyspiele kennt, schreibt mir einfach.