Zanzibar – ein gutes Strategieglücksspiel für Zwischendurch

13 August 2008

Brettspiele sind ein großes Hobby von mir, da mich Brettspiele faszinieren. Da ich aber gerade an meiner Magisterarbeit schreibe, werden die Tage an denen ich mal einen schönen Brettspiele-Abend haben kann immer weniger. Anstatt Brettspiele zu spielen, Magisterarbeit schreiben… Aber gestern gab es dann doch wieder die Möglichkeit Brettspiele zu spielen. Wir hatten uns für Zanzibar entschieden, da es einfach ist, aber trotzdem ein wenig Anspruchsvoll zugleich. Auf ;Michas Spielmitmir Brettspiele-Seite gibt es eine gute Regelerklärung und Rezension zu dem Spiel.

Das Spiel hat zwei Eindrücke bei mir hinterlassen. Einerseits stimme ich der obigen Rezension zu, dass Glück mit im Spiel ist und man dadurch sein Spielablauf nicht 100% durchplanen kann. Aber das macht den Reiz des Spiels aus. Dadurch kommt Abwechslung ins Spiel und man muss sich an die neuen Gegebenheiten anpassen. Andererseits hat das Spiel seine Längen, wenn die anderen Mitspieler zu lange sich eine Taktik überlegen, das ist langweilig.

Für alle die noch Anregungen brauchen, ein paar Taktik-Ideen.

Es gibt mehrere Taktik-Ansätze in diesem Spiel die zum Erfolg führen. Erste Taktik ist es die Auftragskarten so schnell wie möglich abzuarbeiten. Also die Masse statt Klasse Taktik. Im Gegensatz dazu die Punkte-Taktik. Bei der Taktik versucht man die meisten Punkte aus den Auftragskarten herauszuholen. Eine wichtige Taktik ist auch darauf zu achten, dass wenn man nicht möchte dass seine Figur vertrieben wird, dass immer ein Feld daneben frei ist. Die richtige Taktik ist bei diesem Spiel wichtig, aber das Glück hat auch seine Finger im Spiel!


Agricola – Ein paar Gedanken

30 Juli 2008

Ich wollte eigentlich seit langen wieder eine Post Agricola widmen. Aber irgendwie bin ich nie dazu gekommen. Seit dem letzten Post zu dem Thema ist schon einige Zeit vergangen und ich habe bestimmt schon nicht wenige gespielte Runden hinter mir. Trotzdem ist es immer noch ein Spiel was mich begeistert, aber mit ein paar Einschränkungen. Besonders interessant ist die Solo-Variante. Hier kann man seinem strategischen Denken freien Lauf lassen und alles ausprobieren, um das Endprodukt zu maximieren. Das ist aber auch gerade der Punkt den ich ein wenig kritisch finde. Bei dem Spiel kann es ganz leicht passieren, dass der Spielspass in den Hintergrund gedrängt wird, und man nur noch auf Siegpunktmaximierung aus ist.

Das ist auch ein Nachteil, wenn man dieses Spiel mit mehreren Leuten spielt. Wenn jeder den gleichen Wissenstand bezüglich des Spiels und der Strategien hat kann das Spiel sehr ausgewogen sein. Wenn aber jemand das Spiel besser kennt, als ein anderer hat, er einen sehr großen Vorteil da er weiß, wann er welchen Zug machen muss. Er gewinnt fast immer.

Man könnte bei Agricola auch bemängeln, dass die Interaktion zwischen den einzelnen Spielern fehlt, da jeder nur seine Personensteine setzt und das war’s. Das ist zum Teil richtig. Wenn man unbedingt auf Interaktion aus ist, kann man dies durch die Karten steuern. Durch die Benutzung des Decks, welches man von der Look-Out Homepage herunterladen kann, oder durch das I-Deck. Beide Decks verstärken die Interaktion der einzelnen Spieler. Natürlich wird dadurch nicht eine Handel-Atmosphäre wie bei Siedler geschaffen, aber es hilft!


Brettspiele: Siedler von Catan – Regeln und Spieletipps

22 Juli 2008
brettspiele siedler von catan

brettspiele siedler von catan

Mein letzer Post war über die vielen Brettspiele, die Klaus Teuber entworfen hat. Darauf hin habe ich das Web ein wenig durchforstet, um zu schaun ob es für die Siedler auch so viele Brettspiele-Seiten gibt mit Infos, Spieletipps usw. Ich war richtig erstaunt wie viele Websites es gibt die sich dem Thema Brettspiele und besonders oder nur den Siedlern von Catan gewidmet haben.

Siedler-Brettspiele und deren Regel-Änderungen

Bei meinem Surfen ist mir aufgefallen, dass es einige Änderungen der Regeln für die neuen Brettspiele-Versionen der Siedler gab. Das war mir gar nicht bewusst. Ich hab mir das Spiel 1995 gekauft und seit dem immer mit den Regeln gespielt. Auf der Kosmos Homepage unter „Spiele und Puzzles von A-Z“ findet man bei „D“ (Die Siedler von Catan) unter Details die alten und neuen Spielregeln. Leider gibt es keinen direkten Link (Es lebe das CMS)!

Spieletipps für die verschiedenen Siedler-Brettspiele

Ich bin wirklich erstaunt wie viele Spieletipps es für die Siedler von Catan gibt. Ich habe glaube ich für kein anderes der Brettspiele so viele Seiten im Web gefunden die Tipps geben, oder wo man sich gegenseitig in Foren über das Spiel unterhalten kann. Man kann auch Erweiterungen und neue Szenarien für die Brettspiele herunterladen. Und da ich ja nicht egoistisch bin lasse ich euch an meinen Erkenntnissen Teil haben, damit auch ihr richtig gute Siedler von Catan werdet.

  • Der Siedlerblog widmet sich ganz den Siedlern von Catan und bietet auch einigegute Spieletipps bezüglich „Städte und Ritter“
  • Einen ganz anderen Ansatz findet man auf Catanien dort hat sich ein Dozent oder Professor eingehend mit den verschienden Strategien zum Würfeln, den Rohstoffen und dem Bauen beschäftigt
  • Auf Siedeln.de gibt es auch noch ein paar hilfreiche Tipps zu der Erweiterung Städte und Ritter

Ich hoffe die vielen Tipps und Tricks helfen Euch. Mir hat es jedenfalls wieder das Bedürfnis geweckt, eine richtig schöne Partie Siedler zu spielen!


Brettspiele: Klaus Teuber hat mehr zu bieten als die Siedler von Catan

15 Juli 2008

Die Siedler von Catan sind wirklich eines der Brettspiele mit Kultstatus geworden. Es ist schon unglaublich, wenn man bedenkt, dass es das Spiel schon seit 1995 gibt. Ich glaube unsere Familie hat es auch gleich gekauft und ich habe es ständig mit meinen Freunden gespielt. Was ich aber interessant finde, seit dem habe ich den Autor Klaus Teuber immer mit den Siedlern von Catan verbunden. Ich war später ganz überrascht, wie viele andere Brettspiele er entworfen hat. Es müssten so über 40 sein.

Darunter 4 Brettspiele mit dem Titel: „Spiele des Jahres“:

  • Barbarossa (1988 )
  • Adel Verpflichtet (1990)
  • Drunter und Drüber (1991)
  • Die Siedler von Catan (1995)

4 seiner Brettspiele haben den deutschen Spielepreis gewonnen:

  • Adel verpflichtet (1990)
  • Der Fliegende Holländer (1992)
  • Die Siedler von Catan (1995)
  • Löwenherz (1997)

Dazu waren seine Brettspiele noch unzählige Male auf der Auswahlliste des Spiel des Jahres und oft in den Top 10 des deutschen Spielepreises.

Entstehung des Brettspiele-Klassikers: Sieder von Catan

Für alle die es interessiert. Auf der Homepage von den Siedlern und von Klaus Teuber findet man einen schönen kurzen Bericht, wie die Siedler von Catan entstanden sind. Ich wusste z.B. gar nicht, dass die beiden Brettspiele Catan und Entdecker aus einer Idee heraus entstanden sind. Die Homepage ist auch so ganz interessant wer mehr über die Siedlerwelt erfahren will, und Regeln zu anderen Teuber-Spielen wissen möchte. Man kann sogar einige Erweiterungen und zusätzliche Gimmicks für die Siedler- -würfel- und -Brettspiele herunterladen.


Brettspiele-Klassiker Scottland Yard

8 Juli 2008

Ich komme gerade von einem kleinen Brettspiele-Spieleabend nach Hause wo wir den absoluten Klassiker der Strategie- und Brettspiele gespielt haben, meiner Meinung nach. Ich war echt begeistert von der Runde Scotland Yard die wir gespielt haben. Begeistert hat mich vor allem das die Regeln des Spiels total einfach sind, aber dennoch ein totales Strategiespiel ist. In dieser Hinsicht kann man es auf eine Stufe mit Puerto Rico oder Agricola stellen. Und wenn man eine gewagte These aufstellen möchte könnte man sogar behaupten, dass es genau so komplex ist. Komplex im Sinne der unterschiedlichen Strategien die man fahren kann. Wer die Regeln übrigens nicht mehr im Kopf hat kann sie auf dem Brettspiel-Blog nachlesen.

Ich ziehe generell strategische Brettspiele den „Glücksspielen“ vor, da man den Spielverlauf der Brettspiele viel besser steuern kann, und das Gewinnen nicht vom Zufall abhängt.

Spieletipps und Beobachtungen

Wir haben eben genau 3 Durchgänge gespielt, so dass jeder einmal Mister X spielen konnte. interessanter Weise, hat nicht der gewonnen, der am besten weglaufen konnte, sondern derjenige der am dreistesten war. Ich habe gemerkt, dass es fatal ist, wenn man eine Strategie fährt die Vorhersehbar ist. Nur wenn man so handelt, wie die anderen es nicht erwarten würden, hat man eine gute Chance.

Ein weiterer Spieletipp:

Als Mister X und als Kommissar sollte man sich nicht die Tickets für eine bessere Gelegenheit aufheben. Ich habe als Mister X zum Anfang meine 2x setzen Chips verbraten, und meine Black-Tickets, aber es gab dadurch keine Nachteile.

Einige weitere Spieletipps gibt es noch bei Wikipedia

Alles im allen war es mal eine gelungene Abwechslung, und ich war froh nach 10 Jahren das erste Mal wieder den Brettspiele-Klassiker Scotland Yard spielen zu können.


Brettspiele: Das Motorsportspiel (auch zum selber basteln)

5 Juli 2008
brettspiele-Motorsportspiel-oben

brettspiele-Motorsportspiel-oben

Heute möchte ich euch mal eines der Brettspiele vorstellen was ein wenig ungewöhnlich ist, aber total viel Spaß macht, besonders, wenn man Rennsport begeistert ist. Leider kann man diese Brettspiele-Version nicht mehr kaufen, ich habe gerade noch mal auf der Brettspiele-Homepage geschaut. Der Onlineshop ist nicht mehr verfügbar, aber dafür kann man die Brettspiele-Anleitung herunterladen. Aber ich habe eben bei Ebay geschaut, da versteigert jemand gerade eins. Es läuft in 5 Tagen aus.

brettspiele-Motorsportspiel-Autos

brettspiele-Motorsportspiel-Autos

Gespielt wird dieses Spiel mit Modellen im Maßstab 1:87. Zwei normale und ein Spezialwürfel treiben die Tourenwagen an. Der Fahrer legt fest, ob er ein, zwei oder drei Würfel wirft und in beliebiger Reihenfolge einsetzt. Die Reihenfolge ist wichtig, weil in den Kurven bestimmte Werte nicht überschritten werden dürfen. So fährt man mit der 6 schnell an die Kurve heran, zieht mit der 2 vorsichtig hindurch und beschleunigt danach mit der 5 wieder. Taktik bringt die „Drehzahl“, mit der abgebremst oder beschleunigt wird. Paßt das Würfelergebnis nämlich nicht, darf man den Würfel umdrehen. Beispielsweise wird so eine 6 auf eine 1 abgebremst oder eine 2 zu einer 5 beschleunigt. Das bringt wirklich Raffinesse ins Spielgeschehen und reduziert den Glücksfaktor. Ein Spurwechsel ist nur mit so genannten „diagonalen“ Augenzahlen erlaubt, also der 2, 3 und 5. Das ist trickreich, denn manchmal kommt man in sehr gefährliche Situationen, weil die Würfelergebnisse keinen Spurwechsel erlauben.

Spieletipps: Brettspiele selber basteln.

Für alle die gerne basteln, ich kann mir gut vorstellen, dass man den Spielplan auch gut selber herstellen kann. Man braucht ein großes Stück Papier, der Originalplan ist 150×80cm. Darauf zeichnet man die Bahn, nimmt am besten die Kartons der Autos für die Spielfeldkästchen als Zeichenvorlage. Ausmalen, fertig! Hört sich einfach an, ist aber bestimmt ein wenig viel Arbeit.

Ich habe das Spiel bei einem Freund gespielt, der sich das bei Ebay ersteigert hat. Es macht wirklich Spaß es zu spielen. Besonders wenn man sich ein Zeitlimit von ca. 20 sec pro Zug setzt.

brettspiele-Motorsportspiel-Spieletipps-1

brettspiele-Motorsportspiel-Spieletipps-1

brettspiele-Motorsportspiel-Spieletipps-2

brettspiele-Motorsportspiel-Spieletipps-2


Brettspiele: Agricola und der Blog des Verlags

1 Juli 2008

Mein letzter Post war über Agricola und meine ersten Erfahrungen mit diesem Spiel. In der Zwischenzeit habe ich das Spiel ein bisschen öfters gespielt und auch mit unterschiedlicher Spielerzahl. Es ist wirklich eines der wenigen Brettspiele was mich wirklich fasziniert, und was richtig Spaß macht.

Interessant finde ich auch die Homepage vom Verlag von Agricola. Der Blog ist wirklich gut gelungen. Interessant finde ich auch den wöchentlichen Dienstagspost, wo immer eine neue Karte für Agricola präsentiert wird, die man sich runterladen kann. Besonders fasziniert hat mich der Artikel des Grafikers Klemens Franz, und mit welcher Liebe zum Detail das Brettspiel und auch die Spielkarten entworfen wurde. Ich finde das einmalig. Jede Hüttenkarten sind unterschiedlich gestaltet. Die Spielfelder sind optimal genutzt und die Regelhilfen auf den Rückseiten eignen sich super zum Erklären.

Und für alle die sich die erste Edition gekauft haben. Es gibt die Möglichkeit für „fast umsonst“, also für ein paar Briefmarken, sich sien Agricola zu pimpen und sich die Animeeples zuschicken zu lassen und sich ein zusätzliches Kartendeck zu bestellen. Das nennt man mal Service!!


Brettspiele: Agricola, erste Impressionen

27 Juni 2008

Brettspiele Agricola, das Cover
Gerstern erhielt ich von dem Brettspiele-Laden meines Vertrauens eine e-mail, dass die 2. Auflage von Agricola endlich verfügbar sei. Ich habe das Spiel noch nie vorher gespielt und habe erst von seiner Brettspiele-Existenz erfahren, als es den Sonderpreis „Komplexes Spiel“ von den „Spiel des Jahres“ Kritikern bekommen hat. Aber es hat mich sofort fasziniert.

Brettspiele Agricola, Inhalt

Gestern war es dann soweit. Ich habe Agricola abgeholt und bin damit gleich zu Freunden gefahren um es auszuprobieren. Zuerst dachte ich ja, dass der Preis von 40€ ziemlich happig sei. Aber als ich den Karton aufgemacht hab, und den Inhalt gesehen habe, ist der Preis mehr als gerechtfertigt. Die vielen Teile und Karten…. Dieses Spiel war eines der wenigen Brettspiele, was mich sofort gereizt hat.

Als ich nun die Brettspiele-Anleitung aufschlug habe ich erst einmal einen kleinen Schock bekommen, denn ich wollte keine langen Stunden mit Lesen verbringen. Aber das hat sich zum Glück erledigt. Hervorragend finde ich, dass man mit einer einfachen Variante anfangen kann zu spielen, die Familien-Variante. Super Idee um das Spiel kennenzulernen. Und der Grundmechanismus ist wirklich nicht schwer. Seine Personensteine setzen, Aktionen durchführen, fertig.

Mit den Freunden gestern haben wir nun erst die Familienvariante gespielt, und das hat richtig Spaß gemacht. Ich freue mich schon auf die nächste Runde, dieses Mal mit allem Drum-und-dran!

Brettspiele: Agricola auf Youtube!

Und für alle die es hassen Brettspiele-Anleitungen durchzulesen hier ein Youtube Video, wo sich jemand die Mühe gemacht hat es zu erklären (auf Englisch):


Brettspiele: Turn und Taxis, Kritik und Review

24 Juni 2008

Ich glaube Turn & Taxis ist eines der Brettspiele, welches unter allen Umständen unter das Volk gebracht werden musste. Als das Spiel heraus kam, hatte es für Brettspiele einen normalen Preis von, ich glaube 25€, aber es dauerte nicht lange und der Preis war bei 15€ und überall zu haben. Alle hatten es, und ich auch.

Trotz der Verramschung des Spiels, finde ich, dass der Brettspiele-report diesem Spiel mit der Bewertung unrecht tut. Besonders die Kritik zur fehlenden Interaktion und Kommunikation. Bei unseren Spielerunden haben wir viel geredet und diskutiert, besonders wenn einem die Spielzüge vermasselt wurden weil ein anderer die Karten genommen hat, die man selber brauchte, oder alle Karten ausgetauscht hat, oft auch mit Absicht um den andern am Bau seiner Strecke zu hindern.

Natürlich ist bei dem Spiel einiges an Glück mit dabei, aber ich finde es ist eine gelungende Abwechslung, wenn man mal eine ruhige, und relaxte Brettspiele-Partie spielen möchte. Natürlich kann Turn & Taxis nicht mit Puerto Rico, dem Brettspiele-Klassiker der anspruchsvollen Spiele usw. mithalten, aber muss es auch nicht, wäre auch langweilig! ☺


Das Zeichenspiel, ideal für eine spaßige Runde

20 Juni 2008

Heute stell ich euch mal ein weiteres Spiel vor, welches ideal für eine große Runde geeignet ist. Es ist Lustig interessant und schnell: Das Zeichenspiel.

Ausgangspunkt ist natürlich eine Gruppe von mehreren Leuten. Ihr solltet euch in einen Kreis setzten, so dass jeder jeden sehen kann. Eine Person ist immer in der Mitte. Und schon kann es losgehen.
Das Spiel heißt Zeichenspiel, weil es das Ziel ist, das Zeichen zu fangen ☺! Dazu denkt sich jeder in der Runde ein Zeichen aus, welches er mit seinen Fingern, Händen oder Armen, Kopf, Fuß, etc machen möchte. Wichtig ist nur, dass sie erkennbar sein sollten. Einige Zeichen könnten sein:

  • Ein Vogel zeigen,
  • das Peace-zeichen machen (oder irgendein anderen Zeichen mit den Händen)
  • auf sein Knie mit der Hand klopfen
  • sich irgendwo kratzen
  • sich ans Ohr oder sonst wo hinfassten
  • oder irgendwas anderes, seit einfach kreativ, Hauptsache ein Zeichen, welches die anderen im Kreis als solches identifizieren können.

Nun zeigt reihe um jeder sein Zeichen, welches er sich ausgedacht hat. Wichtig versucht euch so viele Zeichen wie möglich zu merken (plus wer dieses Zeichen hat). Wenn ihr meint einige zu wissen, fängt das Spiel an.

Das Spielprinzip funktioniert so:
Ein Spieler fängt an. Er „hat das Zeichen“ und sucht via Blicke Kontakt zu einem anderen Spieler in der Runde. Nun versucht er diesem „das Zeichen“ zu geben in dem er das Zeichen des anderen Spielers macht. Der andere Spieler macht nun sein Zeichen, und nimmt das Zeichen an. Dann nimmt dieser wieder Kontakt zu einem anderen Spieler auf und macht das Zeichen dieses Spielers, der es mit seinem Zeichen bestätigt. Klinkt kompliziert ist es aber nicht. Ei Beispiel kommt gleich. Wichtig ist, dass es ja einen Spieler in der Mitte gibt. Dessen Ziel ist es herauszufinden beim wem gerade das Zeichen ist, also wer hat das Zeichen angenommen und es noch nicht weitergegeben, wenn er die Person genannt hat oder darauf gezeigt hat bevor dieser es weitergeben konnte, hat der Spieler in der Mitte gewonnen und darf sich setzten, der ertappte Spieler darf in die Mitte.

Ein Beispiel:
Mark ist hat das Zeichen: sich an die Nase fassen
Steffi: das Peace-Zeichen
Dieter: mit der Hand zweimal aufs Knie klopfen.

Mark hat „das Zeichen“. Er will es an Steffi weitergeben, in dem er das Peace-Zeichen. Steffi sieht Mark, wie er ihr Zeichen macht, und bestätigt mit ihrem Zeichen (Peace), so dass Mark es sieht. Nun hat sie „das Zeichen“. Wenn der Spieler in der Mitte jetzt auf sie zeigen würde, hätte er gewonnen. Das will Steffi nicht, also gibt sie „das Zeichen“ weiter an Dieter, in dem sie sein Zeichen macht und mit der Hand zweimal aufs Knie klopft. Dieter sieht das und nimmt „das Zeichen“ an in dem er mit seinem Zeichen (mit der Hand zweimal aufs Knie klopfen)bestätigt. Dieter hat jetzt das Zeichen. USW. WICHTIG: Dies sollte alles so unauffällig wie möglich geschehen, so dass der Spieler in der Mitte keine Ahnung hat wer gerade ein Zeichen macht.

Es macht riesig Spaß und man eine große Gruppe damit unterhalten. Wenn ihr Fragen habt lasst es mich wissen.